Unser Leitbild
Unsere Arbeit für die Bewohner
Ein Haus wirklich spürbarer "Nächstenliebe" - das stellen sich viele Menschen unter einem Alten- und Pflegeheim in der Trägerschaft einer christlichen Ordensgemeinschaft vor. Sie verbinden damit die Erwartung an eine Hilfe im Alter, die über eine rein körperliche Versorgung hinausgeht, die in der Gebrechlichkeit und im Sterben die menschliche Würde wahrt und die Geborgenheit in Gemeinschaft gibt. Diese Vorstellung bestimmt auch das Ziel, das wir im Theresianum vor Augen haben und - jeder an seinem Platz mit seiner Arbeit - im Haus anstreben. Wer im Theresianum arbeitet, soll alle Bewohnerinnen und Bewohner so achten, wie er es in ihrer Lage selbst gern hätte. Folgende Grundsätze sollen helfen, das Theresianum zum Haus wirklich spürbarer Nächstenliebe in der Versorgung und Betreuung der Bewohner zu entwickeln.
Unsere Aufmerksamkeit gilt gleichermaßen allen Bewohnern
Bei uns verbringen Menschen von unterschiedlicher Herkunft, Bildung, gesellschaftlicher Stellung, Weltanschauung und von unterschiedlichem Gesundheitszustand ihren Lebensabend. Für uns gibt es aber keine mehr oder weniger erwünschten und wichtigen Bewohnerinnen und Bewohner. Allen begegnen wir mit großer Achtung. Und allen gewähren wir, so gut wir können, die Zuwendung und Hilfe, die sie brauchen.
Wir achten sorgsam die Privatsphäre der Bewohner
Auch wenn sie unsere Hilfe brauchen: Wir sehen die Bewohner als Bewohner an. Für uns ist ihr Zimmer ihr Zuhause. Wir kommen zu ihnen gleichsam als Gast. Entsprechend höflich betreten wir ihre Wohnung und halten uns bei ihnen auf. Und entsprechend behutsam gehen wir auch mit ihren persönlichen Sachen um.
Persönlich soll es bei uns zugehen
Es mag uns nicht immer gelingen: Aber für uns im Theresianum haben die Bewohner einen Namen, individuelle Vorlieben und Gewohnheiten, Gefühle und Bedürfnisse. Wir wollen uns in unserer Arbeit und unserem Umgang mit den Bewohnern daran orientieren und soweit als möglich verständnisvoll darauf eingehen. Darum ist uns auch wichtig, viel aus der Lebensgeschichte des einzelnen Bewohners zu registrieren.
Wir nehmen uns für unsere Bewohner Zeit
Das heißt bei uns: Wir grüßen sie freundlich, haben ein gutes, persönliches Wort für sie parat und ein offenes Ohr für ihre Anliegen. Wir lassen sie auch an unserem Leben etwas teilhaben. Und wenn wir bei ihnen sind, versuchen wir, ganz bei ihnen zu sein. Der Mensch soll Vorrang haben, nicht das übliche Tagesprogramm uns unter Druck setzen. Dazu ermutigen und darin unterstützen wir uns gegenseitig in unseren Teams.
Wir wahren die Selbständigkeit der Bewohner
Die Betreuung und Pflege in unserem Haus soll in hohem Maße "Hilfe zur Selbsthilfe" sein und darf Abhängigkeit und Entmündigung nicht noch unnötig verstärken. Wir achten deshalb in unserer Arbeit darauf, die vorhandene Fähigkeiten unserer Bewohner zu erhalten. Wir verfügen auch nicht einfach über sie, sondern fragen sie, raten ihnen, bieten ihnen an. Und wenn sie ablehnen, respektieren wir es, soweit es ihnen nicht schadet.
Uns geht es um den ganzen Menschen
Als Haus für Leib und Seele sollen die Bewohner das Theresianum erfahren. Wir legen großen Wert auf ihre sehr gute körperliche Versorgung und Pflege. Ebensoviel liegt uns aber auch daran, dass ihre psychischen, sozialen und religiösen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Wir achten in unserem Umgang mit ihnen darauf und bieten ihnen vielfältige Möglichkeiten zum Feiern, zum Zeitvertreib, zur Unterhaltung und Beschäftigung und zum religiösen Tun.
Wir bringen die Bewohner zusammen
Ganz für sich allein dahinzuleben, bekommt meist nicht gut. Es gehört zu den Dauerzielen unseres Hauses, über Außenkontakte hinaus auch das Miteinander unter den Bewohnern zu fördern, vor allem über eine Wohnzimmeratmosphäre auf den Stationen, die dazu einlädt, sich zu treffen, sich miteinander zu unterhalten und anderes gemeinsam zu tun. Auch über die Stationen hinweg schaffen wir im Haus Möglichkeiten und Anreize, zusammenzukommen.
Die Würde unserer Bewohner reicht über den Tod hinaus
In unserem Haus gilt: Gebrechlichkeit und Krankheit, Sterben und Tod dürfen dem Menschen nichts von der ihm zukommenden Würde nehmen. Darum umsorgen wir gerade auch die schwerstpflegebedürftigen, die verwirrten und die sterbenden Bewohner mit besonderer Sorgfalt und Zuwendung. Sofern nicht ausdrücklich gewünscht, lassen wir die Sterbenden nicht allein. Wir sorgen auch für eine dem Bewohner angemessene Atmosphäre im Zimmer, ebenso auch für eine würdevolle Verabschiedung vom Verstorbenen - auf Station und im Haus.
Wir haben auch unsere Grenzen
Beim besten Willen, den wir unseren Bewohnern entgegenbringen: nicht alles ist für uns machbar und auch nicht alles hinnehmbar. Das erklären wir den Bewohnern auch offen, ehrlich und sachlich begründet. Manches wird uns auch nicht immer so gelingen, wie wir selbst es möchten. Das perfekte, vollkommene Theresianum mit einer Pflege und Betreuung ohne jede Unzulänglichkeit verbinden wir nicht mit der Nächstenliebe, um die wir uns engagiert bemühen.
Unser Miteinander
"Nächstenliebe", Wertschätzung, Würde und Aufmerksamkeit kann auf Dauer nur geben, wer sie auch erfährt. Das ist seit jeher christliche überzeugung. Zur Kirche und gerade zum Ordenswesen gehört darum immer auch die Idee einer sehr familiären Gemeinschaft, die ihren Mitgliedern Rückhalt und Ermutigung, Trost und Kraft für ihren Dienst gibt. Auch das Theresianum soll von dieser Idee einer familiären Dienstgemeinschaft all derjenigen bestimmt sein, die im Haus tätig sind, in welcher Aufgabe und welchem Stand auch immer. Es ist Sache aller, zu einem guten Mit- und Füreinander in den Arbeitsbereichen, zwischen den Arbeitsbereichen und zwischen den Leistungen und Mitarbeitern das Ihre beizutragen. Folgende Grundsätze sollen dabei helfen.
Wir betrachten und begegnen einander als gleichwertig
Bei uns im Theresianum gibt es unterschiedliche Aufgeben und Zuständigkeiten, aber keine mehr oder weniger wichtigen Mitarbeiter/Innen, Arbeitsbereiche und Dienste. Wie die Rädchen in einem Uhrwerk leisten wir alle einen unentbehrlichen Beitrag zur Erfüllung des Auftrages unseres Hauses. Wir sind aufeinander angewiesen und gehören zusammen. So sehen wir einander und so achten und respektieren wir uns gegenseitig.
Wir ziehen gemeinsam an einem Strang
Wenn wir als einzelne Mitarbeiter wie als Arbeitsbereiche oder Teams gleichgültig nebeneinander arbeiten, uns voneinander abgrenzen oder miteinander rivalisieren, beeinträchtigt das den Erfolg unseres Hauses. Nur gemeinsam sind wir stark. Darum verhalten wir uns kooperativ. Wir schauen über unseren Aufgabenbereich hinaus, interessieren uns füreinander, nehmen auf die Belange anderer Rücksicht. Zusammenarbeit schreiben wir bei uns groß.
Wir setzen auf Information und Beteiligung
Gemeinschaft und Fortschritt, Mitverantwortung und Vertrauen wachsen durch Mitteilung und Austausch. Im Theresianum ist es uns darum äußerst wichtig, uns gegenseitig viel Information zu geben. Wir warten aber nicht nur darauf, wir holen sie uns auch. Und ebenso wichtig ist es uns, bei Vorhaben all diejenigen rechtzeitig in Kenntnis zu setzen, anzuhören und in ihren Ansichten ernstzunehmen, die von den Veränderungen betroffen sind. Alleingänge und Geheimnistuerei bringen uns nicht weiter.
Unsere Konflikte lösen wir partnerschaftlich
Meinungsverschiedenheiten, Gegensätze und Spannungen bleiben nicht aus, wo Menschen miteinander leben und arbeiten. Wir versuchen, auftretende Konflikte zuerst unter den unmittelbar Beteiligten auszuräumen, bevor wir Dritte hinzuziehen. Und wir suchen nach Lösungen, die alle mittragen können. Dazu teilen wir einander klar und offen mit, wie wir die Dinge sehen und hören einander aufmerksam zu. Schuldzuweisungen und Rechthaberei passen nicht zu uns.
Wir sprechen über Fehler und auch über das Positive
Niemand ist bei uns perfekt und muss perfekt sein. Aus Fehlern und Unzulänglichkeiten lernen wir. Deshalb sprechen wir sie an, sachlich, bezogen auf das konkrete Vorkommnis, nicht die Person abwertend. Bei uns geschieht aber auch Gutes, Segensreiches, Gelingendes. Das registrieren wir mindestens so aufmerksam wie das Negative. Und das teilen wir uns auch mit. Denn daraus beziehen wir Ermutigung für unsere Arbeit.
Wir stehen solidarisch füreinander ein
Das gilt für die Arbeit und auch darüber hinaus. Wir denken und reden gut voneinander und tragen nicht außer Haus, was dort nicht hingehört. Wer in unserem Haus arbeitet, soll auch in Sorgen und ängsten, privaten Anliegen und Nöten mit Verständnis und, soweit möglich, mit Hilfe rechnen können. Und wenn es in der Arbeit eng wird und "brennt", dann helfen wir auch über unseren Aufgabenbereich hinaus zusammen.
Wir pflegen unsere Dienstgemeinschaft
Das Mit- und Füreinander, das uns für das Theresianum vorschwebt, kommt nicht von selbst. Auch nicht allein aus der alltäglichen Arbeit. Wir pflegen es, indem wir miteinander feiern und manches andere gemeinsam unternehmen, indem wir in unseren Bereichen regelmäßig Besprechungen halten, uns, wo angebracht, gruppenübergreifend fortbilden und so auch Vorhaben und Projekte angehen.
Unsere christliche Orientierung
Das Theresianum gewährt Menschen Betreuung und Pflege, ungeachtet ihrer Herkunft und gesellschaftlichen Position, und auch ungeachtet ihrer Konfessions- und Religionszugehörigkeit. Wie jedes Unternehmen hat und braucht das Theresianum jedoch einen lebens- und weltanschaulichen Standpunkt und Hintergrund, von dem es Richtung, Maßstab und Inspiration für seine Arbeit erhält. Für unsere Einrichtung in der Trägerschaft der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser bilden dieses lebens- und weltanschauliche Fundament der christliche Glaube und die Grundsätze der katholischen Kirche. Im Theresianum soll deutlich spürbar sein, dass sich das Haus an Jesus Christus und seinem Evangelium auszurichten sucht. Alle, die hier arbeiten, sind dazu eingeladen, das Ihre dazu beizutragen. über die Grundsätze in den anderen Kapiteln dieses Leitbildes hinaus, die auch christlichen Geist atmen, sollen die folgenden helfen, die christliche Prägung des Theresianums zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Unser Haus soll auch Haus des Gebetes sein
Christlicher Glaube kann nicht aufgezwungen werden, er kann nur einladend angeboten werden. Zu unserem Haus gehört ein vielfältiges Angebot - für Bewohner und die Mitarbeiter - zum gemeinsamen religiösen Tun, zum Gebet, zur Meditation, zum Gottesdienst, zum Empfang der Sakramente und ebenso auch das Angebot an individueller seelsorgerlicher Begleitung. Wir sehen in all dem heilsame Kraft- und Trostquellen und messen ihnen hohen Stellenwert im Hause bei.
Wir pflegen christliches Brauchtum
In unserem Haus soll das Kirchenjahr mit seinen Traditionen und Ritualen starken Ausdruck finden. Wir begehen die kirchlichen Feste wie Ostern, Weihnachten und Maria Lichtmess und die kirchlichen Zeiten wie Advent und Fastenzeit und heben sie durch entsprechende Gestaltung vom Alltag ab. Wir schenken der Namenspatronin unseres Hauses Beachtung. Und wir achten ebenso darauf, dass sich der Sonntag vom Werktag wohltuend unterscheidet.
Christliche Sterbekultur kennzeichnet unser Haus
Zum christlichen Glauben gehört wesentlich die Hoffnung und Zuversicht auf Auferstehung und Leben bei Gott über den Tod hinaus. Diese Hoffnung und Zuversicht soll spürbar werden in der Begleitung der Sterbenden, in der Stunde des Todes, bei der Verabschiedung der Verstorbenen, aber auch schon vorm unmittelbaren Sterben in der Begleitung unserer Bewohner auf ihrem Lebensweg. Als "Heimgang ins Vaterhaus" sehen wir im Theresianum das Sterben und den Tod.
Wir achten Menschen anderer Weltanschauung und Religion
Es verträgt sich nicht mit dem Geist Jesu, die auszugrenzen, abzuwerten und zu benachteiligen, die, aus welchem Grund auch immer, den christlichen Glauben nicht teilen können oder anderen Religionsgemeinschaften angehören. Wir respektieren sie vorbehaltlos und ermöglichen ihnen, ihren Glauben bei uns zu leben. In unserer Pflege und Begleitung versuchen wir, ihre Anschauungen, Gewohnheiten und Traditionen zu berücksichtigen.
Das Theresianum ist für uns ein Lernort des Glaubens
Auch von Mitarbeitern lässt sich die christliche Anschauung von Mensch und Welt, Leben und Tod nicht einfach einfordern. Niemand, der bei uns tätig ist, muss dazu alles mitbringen und darin perfekt sein. Wir setzen auf dem Weg zur christlichen Entfaltung unseres Hauses vielmehr auf Angebote der Hinführung zum christlichen Gedankengut, auf Erklärung der spezifischen Rituale und Traditionen, auf Fortbildung, die Themen aus christlicher Sicht beleuchtet, auf Besinnungstage und andere Angebote zum geistigen Auftanken.
Unsere Aufmerksamkeit gilt auch unserem Träger
Das Theresianum ist Teil des großen Werkes, das die Gemeinschaft der Niederbronner Schwestern der Provinz Neumarkt im Lauf der Zeit aufgebaut hat. Wir nehmen Anteil an diesem Werk. Wir interessieren uns für die Geschichte und Entwicklung der Ordensgemeinschaft, die unser Haus trägt. Wir fühlen uns auch mit anderen Einrichtungen der Niederbronner Schwestern verbunden und pflegen diese Verbindung auch durch Kontakte und gemeinsame Unternehmungen.
Was uns auch wichtig ist
Niemand kann für sich alleine leben, auch das Theresianum nicht. Wie jedes andere Unternehmen steht es in einem Geflecht vielfältiger Beziehungen und Bedingungen, Abhängigkeiten und Herausforderungen. Christliche Einrichtungen ziehen sich nicht daraus zurück. Sie sehen darin keine Einengung und Last. Dem entsprechend will das Theresianum sein Umfeld im Interesse der Bewohner, der Mitarbeiter und der Zukunft des Hauses aktiv mitgestalten. Ein offenes und angehörigenfreundliches Haus, kooperativ und fair gegenüber seinen Geschäftspartnern, integriert in die Umsetzung, auf wirtschaftlich gesunder Basis - auch das sind Ziele, die wir im Theresianum verfolgen. Wer hier arbeitet, soll dar um auch die nachstehenden Grundsätze beachten.
Die Angehörigen sind uns willkommen
Für unsere Bewohner sind ihre Verwandten und Bekannten die Brücke zur Welt und zur Vergangenheit. Und für uns sind sie Wichtiger Partner für eine individuelle Pflege. Denn sie können uns helfen, die Bewohner aus ihrer Lebensgeschichte heraus besser zu verstehen. Schon beim Betreten unseres Hauses sollen die Angehörigen spüren, wie sehr wir schätzen, dass sie in unser Haus kommen.
Wir beziehen die Angehörigen gern mit ein
Zuvorkommend, nicht abwartend gehen wir im Theresianum mit den Angehörigen unserer Bewohner um. Wir informieren sie und geben Ihnen viel Erklärung, auch, dass wir Grenzen haben. Wir ermuntern sie, mitzupflegen und zeigen ihnen auch Möglichkeiten dafür auf. Und wenn sie es wollen, leiten wir sie an und schulen sie. So unterstützen wir uns gegenseitig zum Wohl der Bewohner.
Wir suchen die gute Zusammenarbeit mit unseren externen Partnern
Unser Haus ist zur Erfüllung seines Auftrags auf die Zuarbeit vieler anderer angewiesen. Wir streben mit ihnen langfristige faire Geschäftsbedingungen an. Offen und freundlich gehen wir auf sie zu und versuchen, uns gut mit ihnen abzustimmen. Das liegt im Interesse des Wohls der Bewohner wie auch im Interesse des Rufs unseres Hauses.
Unser Haus pflegt sein Umfeld
Seit jeher ist das Theresianum eng mit der Stadt und der Region verbunden, insbesondere auch mit den ansässigen kirchlichen Einrichtungen. Das soll auch so bleiben und das wollen wir noch verstärken. Wir suchen und halten deshalb entsprechende Kontakte. Und soweit wie möglich lassen wir die öffentlichkeit am Geschehen in unserem Haus teilnehmen.
Gemeinsam tragen wir zum guten Ruf unseres Hauses bei
öffentlichkeitsarbeit verstehen wir keineswegs nur als Sache der Hausleitung. Das Ansehen und Erscheinungsbild des Theresianums ist unser aller Anliegen. Mit unserem Verhalten und Auftreten während der Arbeit wie auch außerhalb repräsentieren wir unser Haus.
Wir arbeiten wirtschaftlich
Auch das Theresianum kann nur mit schwarzen Zahlen zum Wohl der Bewohner und Mitarbeiter arbeiten. Dafür tragen wir alle Verantwortung. Wir setzen die verfügbaren Mittel, Materialien und Geräte rationell und pfleglich ein. Eigenverantwortlich wägen wir immer wieder gründlich ab, was wirklich sinnvoll und notwendig ist, und vermeiden unnötigen Aufwand.
Geld ist bei uns der Rede wert
Nur wer die ökonomischen Zusammenhänge, die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben und die Kosten der Leistungen und Produkte kennt, kann wirtschaftlich handeln. Die Leitung des Hauses sorgt für entsprechende Informationen und entsprechende ökonomische Transparenz. Alle interessieren wir uns dafür und verschaffen uns die notwendigen Kenntnisse.
Wir handeln umweltbewusst
Bei unserer Arbeit sind Belastungen der Umwelt unvermeidlich. Wir wollen sie jedoch möglichst gering halten. Darum gehen wir mit Energie sparsam um und legen wir Wert auf Müllvermeidung und Wiederverwertung. Bei unseren Planungen und Entscheidungen berücksichtigen wir auch die ökologischen Folgelasten.
Damit wir vorankommen und es weitergeht.
Mit diesem Leitbild setzen wir uns selbst hohe Ansprüche, weil auch die Gesellschaft an Alten- und Pflegeheime wachsende Anforderungen stellt. Im Bemühen, ihnen gerecht zu werden, stoßen wir wohl öfter an Grenzen, solche der Rahmenbedingungen unseres Hauses und solche unserer menschlichen Fähigkeiten. Wir wollen diese Grenzen nicht übersehen, aber zugleich mit Mut, Offenheit und Geduld daran arbeiten, sie auszuweiten.
Die Bereitschaft zur Veränderung ist dafür erste Voraussetzung. Als lernendes Haus verstehen wir das Theresianum. Der fachlichen und persönlichen Fortbildung, dem systematischen Qualitätsmanagement, der gemeinsamen Besprechung und der Projektarbeit geben wir dementsprechend bei uns einen hohen Stellenwert.
Unser Leitbild benutzen wir dazu als Spiegel und Maßstab. Wir halten es im Gespräch und berufen uns gegenseitig darauf. Wir machen damit von Zeit zu Zeit gemeinsame Bestandsaufnahme im Haus und in den Arbeitsbereichen und vereinbaren miteinander leitbildbezogene Ziele, damit Anspruch und Wirklichkeit sich näher kommen - zum Wohl der Bewohner, der Mitarbeiter und der Gesellschaft.

