Neuer Gerontopsychiatrischer Bereich im Theresianum offiziell eingeweiht Theresianum Alten- und Pflegeheim

Gesegnet und eröffnet

Gleich zwei Tage feierte das Alten- und Pflegeheim Theresianum in FFB am 06. Juli und 07. Juli Sommerfeste. Grund war die offizielle Eröffnung des neuen gerontopsychiatrischen Wohnbereiches, obwohl dieser schon seit einigen Wochen in Betrieb genommen wurde. Armin Seefried, Geschäftsführer im Theresianum meinte, es sei nun höchste Zeit, diesen Bereich auch ganz offiziell einzuweihen.
So lud das Theresianum mit den Schwestern vom göttlichen Erlöser ein, um mit zahlreichen Ehrengästen, den beteiligten Baufirmen sowie der Brucker Bevölkerung die Eröffnung der „Demenz-Station“ gebührend zu feiern.
Das herrliche Sommerwetter ließ es zu, dass im wunderschönen Innengarten des Altenheimes die Eröffnung stattfinden konnte.
Los ging es am Samstag um 13.30 Uhr. Bevor aber einige Ansprachen im Herzstück der gerontopsychiatrischen Abteilung, der großen Wohnküche, gehalten wurden, durfte die eigentliche Segnung durch Pfarrer Klein nicht fehlen. Im Anschluss erwartete die Besucher ein vielfältiges Schmankerl- und Getränkeangebot, z.T. selbsthergestellt während der Betreuungsaktivitäten im Heimalltag oder von Oberin Schwester Agnes. An beiden Tagen sorgte ein abwechslungsreiches Programm für Kurzweil bei Bewohnern, Besuchern und auch kleinen Gästen. Für Stimmung sorgte auch der therapeutische Clown „Sausewind“.
Der 2. Bürgermeister Christian Götz eröffnete den Reigen der Redner. „Wer hätte vor 110 Jahren gedacht, dass aus dem alten Stadel von Schlossermeisterin Betty Kalb eine der größten und modernsten Altenpflegeeinrichtungen im Landkreis wird.“
Götz erinnerte an den traditionsreichen Ort, auf dem das Theresianum seit 110 Jahren stehe und berichtete launisch, dass er selbst den Kindergarten im Theresianum besuchte. Als direkter Nachbar der Einrichtung ist er auch immer ganz nah dran am Geschehen und wünscht dem Theresianum weiterhin „Die Zeichen der Zeit zu erkennen und entsprechend zu reagieren“.
Dr. Beyer, als Hauptgeschäftsführer der TGE (Trägergemeinschaft der Schwestern vom göttlichen Erlöser) richtete die besten Grüße vom TGE Verbund aus und erläuterte, dass „die TGE für seine Einrichtungen die Zukunft gestalten möchte und die von den Schwestern gegründeten Standorte gut in die Zukunft führen möchte.“
Beyer erinnerte sich an die Anfänge der Planung für dieses „sehr langwierige Bauprojekt“ im frühen Jahrtausend. Im Jahr 2012 erfolgte die Planung mit dem Träger, der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser. Drei Millionen EUR hat der Umbau, der im Herbst 2014 im „Echtzeitbetrieb“ begann, gekostet. 600.000 EUR hat der Träger als Zuwendung zur Finanzierung beigesteuert.
Diese Investitionen wurden komplett ohne öffentliche Mittel getätigt, dafür wurde hier ein Stück Zukunft gebaut.
Namentlich dankte Dr. Beyer der Architektin Frau Schicker, der Bauleitung Frau Saiko  sowie Herrn Thoma, Firma PSB, Fachplaner Heizung/Lüftung/Sanitär  und natürlich dem Geschäftsführer Armin Seefried, der mit Ruhe und Übersicht als Koordinator für Bewohner, Mitarbeiter eine ganz große Leistung erbracht hat.
Er wünschte der Einrichtungsleitung und seiner Mannschaft eine gute Hand und den nötigen Schwung, um das Geschäft zu bewältigen.
Bevor Pfarrer Ottmar Klein die neuen Räumlichkeiten segnete, richtete er herzliche Grüße von Stadtpfarrer Gäng und dem evangelischen Pfarrer Schurig aus und vertraute bei seiner kurzen Andacht auf gegenseitiges Verständnis und gute Begegnungen, sowie Kraft für alle Bewohner, Mitarbeiter und ehrenamtlichen Mitarbeiter.
Die Öffentlichkeit zeigte sich sehr interessiert über die neuen Räumlichkeiten und insbesondere dem Beschäftigungsanbot für diesen Bereich, der sich von den „normalen“ Bereichen im Altenheim unterscheidet.
Viele Besucher erinnerten sich noch an den 1979 fertiggestellten Altbau, der nun im Erdgeschoss Platz für 25 demenziell erkrankte Menschen, aber auch Bewohner mit psychiatrischen Erkrankungen wie Altersdepression, Psychosen oder Zwängen bietet.
In einem Einzelzimmer konnten sich die Besucher einen Eindruck machen von der LED Beleuchtung, dem hohen technischen Standard wie z.B. WLAN, einer kontrollierten Wohnraumbelüftung und der barrierefreien Einrichtung. Überhaupt fielen die fehlenden „Ecken“ auf dem Flur auf sowie die extrem helle Beleuchtung, die vor Stürzen schützen soll.
Abgeschlossen wurde der schöne Tag mit einem Portrait über Mutter Alfons Maria, der Ordensgründerin, in der hauseigenen Kapelle. In der Präsentation über das Wirken wurden die Besucher auf die nächste Feier hingewiesen: Der Seligsprechung von Mutter Alfons Maria am 09.09.2018 im Dom zu Straßburg, Elsass, Frankreich.

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