500. Geburtstag von Teresa von Avila – der Namenspatronin vom Alten‐ und Pflegeheim Theresianum Theresianum Alten- und Pflegeheim

Pressemitteilung

500. Geburtstag von Teresa von Avila – der Namenspatronin vom Alten‐ und Pflegeheim Theresianum

Zahlreiche Menschen waren 11. Oktober der Einladung des Alten- und Pflegeheimes Theresianum zum Tag der Offenen Tür gefolgt, sodass Parkplätze in Heimnähe bald zur Mangelware wurden. Sowohl ältere als auch jüngere Semester nutzten die Gelegenheit, sich ein Bild von der Einrichtung und deren Angeboten zu machen, und waren beeindruckt über die vielfältigen Angebote des Hauses, in dem 150 ältere, beziehungsweise pflegebedüftige Menschen von rund 85 Mitarbeitern betreut werden.
Das attraktive Tagesprogramm startete am Vormittag mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Magdalena, zelebriert von Dekan Albert Bauernfeind zu Ehren Teresa von Avila. Teresa von Avila gehört zu den Ordensheiligen der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern). Die Gründerin der Kongregation Mutter Alphons Maria – Elisabeth Eppinger – war eine große Verehrerin der Heiligen. Sie war zutiefst angesprochen von der Mystik und dem intensiven Gebetsleben der großen Teresa.
Am Nachmittag war viel geboten: Info-Stände rund um die Geschichte des Theresianums sowie zum Beschäftigungsangebot waren gut besucht; einige nutzen die Gelegenheit beim Mitmachangebot mitzusporteln. In der Hauseigenen Kapelle konnten die Besucher einem selbsterstellten Film über Teresa von Avila sehen und sich in die schwierige Zeit Mitte des 15. Jahrhunderts zurückzuversetzen.
Das angebotene Kuchenbuffet war fast ausverkauft. "Trotz des kühlen Wetters kamen besonders am Nachmittag die Besucher sehr zahlreich", freute sich Oberin Sr. Agnes Krach. Die Einnahmen aus zum Kuchenverkauf werden ausnahmslos für die Ausstattung der Kapelle verwendet.
Ein Renner war neben den Zimmerführungen die Vorstellung des neuen Demenzbereiches im Erdgeschoss. Seit März liefen die Renovierungsarbeiten für die neue Wohnküche, die punktgenau einen Tag vor dem Tag der offenen Tür fertig wurde.
Der neue Wohnbereich für 24 Bewohnerinnen und Bewohnern wird vollständig auf die Bedürfnisse demenzkranker Menschen angepasst. In diesem Bereich werden insbesondere dementiell erkrankte Menschen mit hohem Bewegungsdrang oder stark ausgeprägter Demenz versorgt. So entsteht u.a. ein großer Gemeinschaftsbereich Wohnzimmercharakter sowie Bewohnerküche, ein ungehinderter Zugang in den Garten ermöglicht viel Bewegungsfreiheit.
Die Zimmer liegen in unmittelbarer Nähe zu „ihrem“ Koch-/Ess-/Wohnbereich. Hier beteiligen sich Bewohner entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihrer Tagesform an den alltäglichen hauswirtschaftlichen Aktivitäten: Sie kochen, backen, helfen beim Tisch decken und abräumen, versorgen Blumen usw. So gestalten sie aktiv ihren Tagesablauf.
Den Mittelpunkt der Bewohnerküche schafft die apfelgrüne Küche. Der Boden aus Linolium entspricht einer Holzoptik. Zudem können die Wände mithilfe von Magnetfarbe und Tafelfarbe zum Malen genutzt werden. Warme Pastelltöne im gesamten Flur- und Zimmerbereich schaffen eine ruhige, und ausgeglichen Atmosphäre.
Auch das Beleuchtungskonzept greift neueste Erkenntnisse aus der Gerontopsychiatrie auf: eine in Augenhöhe verlaufende indirekte Beleuchtung von 500 Lux (das ist ca. 5 mal so hoch wie normal) wird für eine gleichmäßige, schattenfreie Helligkeit sorgen und so den zukünftigen Bewohnern ein sicheres, angstfreies Gefühl vermitteln.
Sitzecken geben Geborgenheit und im sogenannten Ruheraum kann auch auf zwei sogenannten Demenz-Sesseln entspannt werden.
Begleitet werden die Bewohner dabei von einem festen Mitarbeiterteam. Dieses setzt sich zusammen aus Pflegefachkräften mit Ausbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft, Pflegefachkräften, Pflegehilfskräften, hauswirtschaftlichen Personal sowie MA der sozialen Betreuung.
Natürlich war es auch für die Heimbewohner ein abwechslungsreicher Tag. "Wir sagen allen Gästen und Besuchern, Freunden und Unterstützern des Seniorenheims herzlichen Dank", sagte Armin Seefried, Geschäftsführer im Theresianum abschließend.

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