Bundesfreiwilligendienst – auch für das Alten- und Pflegeheim Theresianum ein Riesenerfolg Theresianum Alten- und Pflegeheim
Victor Do Nascimento mit Bewohnerin Liselotte Rak im Garten, mit dabei "Elton", das Maskottchen von der Caritas

Seit 2011 können sich Menschen mit einem Bundesfreiwilligendienst für das Allgemeinwohl engagieren – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Art des Schulabschlusses. Das Theresianum ist seit 2018 Einsatzstelle für den BFD.
Der Umgang mit älteren Menschen, ihnen Mitgefühl entgegenbringen zu können und sie mit ihren Sorgen besser verstehen zu lernen sind für Victor Do Nascimento (35) ein besonders wertvoller Bestandteil seiner Tätigkeit im Alten- und Pflegeheim Theresianum. Auch die Arbeit im Team ist ihm wichtig.
Der gebürtige Brasilianer hilft dabei, die älteren Menschen zum gemeinsamen Essen zu begleiten oder spielt mit den an Demenz Erkrankten Gesellschaftsspiele. Zusätzlich unterstützt er montags, mittwochs und freitags die Frühstücksrunde. Donnerstags steht Gesang auf dem Programm. Musik macht Victor am liebsten, er kommt ja schließlich aus einer Musikerfamilie. Alle freuen sich, wenn er seine Gitarre mitbringt und Volksmusik anstimmt. Dann singt der gesamte Wohnbereich mit.
„Wenn Leute sagen, sie hatten einen schönen Nachmittag, ist das schon ein Highlight für mich“, erklärt er. Ihm gefällt die Vielfältigkeit seiner Aufgaben und der Kontakt mit den Menschen.
"Da meine Bekannte Bianca de Barros vor mir den Bundesfreiwilligendienst hier gemacht hat und sehr von dem guten Betriebsklima und der interessanten Arbeit geschwärmt hat, habe ich mich für ein Jahr Bundesfreiwilligendienst beworben.“ Ein Jahr, das sich nun gen Ende neigt.
Victor ist in allem selbstsicherer geworden und hat seine Deutschkenntnisse in kürzester Zeit verbessert. Das Jahr hat ihn positiv geprägt. Auch wenn er jetzt genau in dem Beruf als Zahnarzt arbeiten möchte, den er schon vor dem Bundesfreiwilligendienst im Blick hatte, würde er alles wieder genauso entscheiden. „Ich stehe vor wichtigen persönlichen Entscheidungen, doch die Biografie vieler SeniorInnen hat mir gezeigt, dass es immer wieder neue Wege im Leben gibt, resümiert er.
Geschäftsführer Armin Seefried ergänzt: „Von unseren Bufdis hören wir immer, dass sie wertvolle, menschliche Werte in der Zeit bei uns erlebt und vermittelt bekommen haben. Das freut uns sehr. Alle konnten ihre Zukunftspläne in Ruhe betrachten und konkretisieren.“ Von den acht Bundesfeiwilligenleistenden haben zwei eine Ausbildung zur Pflegefachkraft und eine zur Erzieherin begonnen.

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