„Am Ende zählt ein starkes Team“ Theresianum Alten- und Pflegeheim

Pressemitteilung

„Am Ende zählt ein starkes Team“

Im Theresianum Alten- und Pflegeheim gemeinnützige GmbH ergreifen immer mehr Männer einen Pflegeberuf und arbeiten mit ihren weiblichen Kolleginnen eng zusammen

Immer mehr Männer ergreifen im Theresianum Alten- und Pflegeheim gemeinnützige GmbH einen Pflegeberuf. Im Haus kommen derzeit sieben männliche Pfleger auf 65 weibliche Kollegen – Tendenz steigend. „Teams, die beide Geschlechter stellen, sind erfahrungsgemäß stabiler und offener. Durch die hohen beruflichen Perspektiven in der Pflege ist es gerade für Männer sehr interessant eine Karriere in der Pflege zu beginnen“, betont Theresianum Geschäftsführer Armin Seefried.

Die Karrieremöglichkeiten reichten von der Fachkraft für Gerontologie über die Pflegedienstleitung bis hin zum Geschäftsführer eines Alten- und Pflegeheims. Auch sei wegen der immer älter werdenden Gesellschaft Arbeitsplätze im Gesundheitswesen als sehr sicher zu bewerten. Im Theresianum wolle man daher weiter bewusst auch männliche Pfleger an eine Karriere in der Altenpflege fördern, betonte Seefried und stellt dennoch klar: „Am Ende zählt ein starkes Team – da spielt das Geschlecht keine Rolle.“

In der Zwischenzeit ist gerade der examinierte Altenpfleger Bernhard Rupprecht (23) einer älteren Dame beim Ankleiden behilflich – beide nehmen die Situation mit Humor. Der junge Mann ist einer von rund zehn Prozent männlichen Pflegern im Theresianum. „Eigentlich wollte ich Eisenbahner werden, aber nun bin ich im Pflegebereich angekommen“, betont der 23-Jährige, der einräumt, dass Altenpfleger bei Männern selten die „erste Berufswahl“ sei. „Viele Kollegen, die ich kenne haben schon eine andere Ausbildung hinter sich oder sie sind durch ein freiwilliges Soziales Jahr auf den Geschmack gekommen“, berichtet Rupprecht.

Durch ein Schulpraktikum hatte er sich für den Beruf entschieden. Gekannt hat er Altenheime aber schon längst - seine Mama ist auch in der Hauswirtschaft in einem Altenheim tätig. „Ich habe mir den Beruf nicht so intensiv vorgestellt. Altenpfleger helfen den alten Menschen ihr Leben zu weiterführen, wie sie es gewohnt sind. Und die Menschen dabei zu unterstützen macht mir Spaß“, sagt er.

In das Pflegeteam wurde er am Start seiner Ausbildung sehr gut aufgenommen. Wohnbereichsleiterin Andrea Weiss (57) schätzt sich glücklich, dass Rupprecht seinen Dienst als examinierter Altenpfleger auf Ihrer Station angetreten hat. „Bernhard hat in den drei Jahren der Ausbildung eine Entwicklung vollzogen, wie ich das in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen habe. Anfangs war er zurückhaltend, aber das hat sich gelegt. Er wurde gut aufgenommen“, berichtet Weiss.

Bernhard sieht die Altenpflege nicht unbedingt als „Frauenberuf". Ob Männer gewisse Dinge besser können verneint der Hobby-Keyboarder: Männer können nichts besser und umgekehrt Frauen auch nicht. „Kraft braucht man nicht, es hat eher mit Technik zu tun. Natürlich gibt es Fälle, wo man keine zierliche Frau hinschickt“, so Rupprecht. Seine Zukunftspläne sind bereits konkret: Er möchte als Praxisanleiter alle Schüler im Theresianum unterstützen. Vielleicht macht er auch die Fortbildung zur Wohnbereichsleitung. Auf alle Fälle ist er dem Theresianum sehr verbunden.
„Man muss Menschen mögen, darf die Schicksale aber keinesfalls mit nach Hause nehmen", sagt er.

Familiäre Atmosphäre im Haus
Offen ist das Theresianum selbstverständlich auch für Fachkräfte aus dem Ausland. Georgis Suhel (33) stammt gebürtig aus dem Irak und ist derzeit Azubi zur examinierten Fachkraft im letzten Lehrjahr. Er lebt seit 2010 in Deutschland und arbeitet seit August 2011 im Theresianum. „Ich habe mich für den Pflegeberuf entschieden, weil es hier immer und überall Arbeit gibt. Außerdem finde ich die beruflichen Perspektiven gut, vielleicht werde ich Wohnbereichsleitung“, sagt Suhel.
Sein Ziel ist nach dem Abschluss zur examinierten Pflegefachkraft der so genannte „Wundmanager“. Am Beruf des Altenpflegers gefällt ihm das Arbeiten mit Menschen und „nicht mit Maschinen“. „Man tut etwas Gutes und bekommt einen Dank zurück“, sagt Suhel. Aus seiner Sicht bringen die Bewohner männlichen Pflegern mehr Wertschätzung entgegen als Frauen. „Ich fühle mich im Theresianum wohl - wie in einer Familie“, betont Suhel abschließend und muss nun weiter zur Betreuung eines Bewohners.

Vertrauen aufbauen
Mit 48 Jahren ist Ulf Hofmann derzeit der älteste männliche Pfleger im Haus. Gebürtig stammt er aus Thüringen. Bis 1995 war Hofmann als Gärtner tätig. Da seine Mutter als Krankenschwester tätig war, hatte er schon als Kind immer wieder Berührungspunkte mit dem Pflegebereich. Als sein Arbeitgeber im Landschaftbau Insolvenz anmeldete war für ihn der Zeitpunkt gekommen, beruflich umzusatteln. „Ich wollte mit Menschen arbeiten und war auf der Suche nach einem sicheren Ausbildungsplatz“, erzählt Hofmann. Seit 2008 ist er nun im Theresianum tätig. „Männliche Pfleger sind auf eine andere Art einfühlsamer mit den Bewohnern als Frauen“, hat er beobachtet. Für die Pflegeteams seine Männer stets eine Bereicherung. Bei der Körperpflege von weiblichen Bewohnerinnen müssten Männer zwar erst das nötige Vertrauen aufbauen, doch dies habe stets gut geklappt.

Bewohner freuen sich über männliche Pflegekräfte
Und wie reagieren die Bewohner auf männliche Pflegekräfte? Hans-Joachim Foerster (79): „Männliche Pfleger sind sehr aufmerksam, haben mehr Kraft beim Transfer“, berichtet der Bewohner. Typisch männliche Gespräche etwa über Fußball stünden jedoch nicht auf der Tagesordnung. Adolf Groer (78): „Für mich besteht kein Unterschied zwischen Männern und Frauen in der Pflege. Männer rasieren aber besser! Männliche Pfleger sind nicht ganz so gehemmt im Umgang mit männlichen Bewohnern“, sagt Adolf Groer.
Dr. Erwin Arnold (83): „Als ich in das Theresianum eingezogen bin war ich noch etwas gehemmter. Da habe ich mich lieber von einem Mann waschen lassen. Das Thema ´Scham` wurde mir jedoch von dem einfühlsamen Team – egal ob Frauen oder Männer – mit der Zeit genommen“, berichtet Dr. Erwin Arnold.

Pflegedienstleitung: Gemischte Teams sind erfolgreicher
Und wie betrachtet die Pflegedienstleiterin Daniela Wilhelm das Thema Männer in der Pflege? „Das Berufsbild der Pflege ist leider immer noch von Frauen dominiert“, sagt sie. Wünschenswert wäre eine Zunahme an männlichen Pflegern. „Meine eigene Erfahrung in der Praxis und die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen immer wieder das gemischte Teams in denen Männer und Frauen gleichermaßen vorhanden sind erfolgreicher zusammen arbeiten“, betont Wilhelm. So komme es in gemischten Teams zu ausgewogeneren Entscheidungen, besseren Ergebnissen in der Pflegequalitätssicherung und –entwicklung. „Gemischte Teams sind erfolgreicher und harmonischer“, unterstreicht Wilhelm. Bei Neueinstellungen spielt das Geschlecht jedoch keine Rolle. „Wir nehmen nur Bewerberinnen und Bewerber, die sich mit unseren Werten, unserer Tradition identifizieren und über gute Fachkenntnisse und Methodenkompetenz verfügen“, so Wilhelm.

 

(von links): Der examinierte Altenpfleger Ulf Hofmann bei der Betreuung von Bewohner Adolf Groer und seinem Kollegen, dem Azubis zum examinierten Altenpfleger Georgis Suhel. Fotos: Theresianum Alten- und Pflegeheim gGmbH

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