Besuch St. Josef Obernzell Theresianum Alten- und Pflegeheim

Pressemitteilung

Besuch St. Josef Obernzell

Fürstenfeldbruck. 04.08.2010

Der Einladung nach Obernzell zum Altenheim St. Joseph folgten Anfang August 12 MitarbeiterInnen und Ordensschwestern aus FFB. Dank dem neuen Bus und Haustechniker sowie Fahrer Willi Sailer hatten alle Platz und so gings in den frühen Morgenstunden im grauen FFB los. Diskussionen gabs freilich über die Plätze im Bus. Einen freien Platz ergatterten Oberin Sr. Ehrengardis, Sr. Regula, Sr. Johanna – Bosco, Sr. Agnes, Haustechniker Willi Sailer, WBL Andrea Weiss, HWL Anke Fischer, QMB Anita Beer, PDL Daniela Stark, Soziale Beschäftigung Hilde Feile, Koch Giovanni Forster und Heimleiter Armin Seefried.

Bei Sonnenschein wurden die Theresianer in Obernzell herzlich von Sr. Adelheid und Ihrem Team
begrüßt. Vom Alten- und Pflegeheim Bad Griesbach waren der Heimleiter und die stellvertretende Heimleiterin ebenfalls eingeladen.

„Wir haben uns so auf euch gefreut“

Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde, bei der Sr. Adelheid sowie die Oberin betonten „wie sehr sie sich auf die Theresianer gefreut hatten“, gabs einige Informationen zum Haus. Direkt beim Kloster Obernzell, mit herrlichem Blick über den Markt Obernzell befindet sich das Alten- und Pflegeheim St. Josef. Die Theresianer zeigten sich beeindruckt der herrlichen Aussicht, dass kann das etwas urbane Bruck nicht bieten.
80 BewohnerInnen haben im Haus ihr Zuhause, F`Bruck bietet Platz für 150 BewohnerInnen.

„Wie vor 16 Jahren“

Sr. Regula vom Theresianum erinnerte sich ganz genau an das Haus. Sie war bereits vor 16 Jahren mit 11 Kindern vom Jugendhaus Don Bosco aus Penzberg zu einer Donau Radltour hier.
Schon damals wie auch heute fühlte sie sich hier herzlich willkommen und kannte aus dieser Zeit bereits Sr . Adelheid und Sr. Klara.

Niemals die Hoffnung aufgeben

Nach dem Mittagessen gings über die Kirche des Klosters zur Spezialstation für Wachkoma und Langzeitbeatmete. Diese befindet sich gleich hinter der Kapelle im ehemaligen Krankenhaus Obernzell im 1. OG. In 13 Einzelzimmern und 4 Doppelzimmern wurde den Theresianern die Einrichtung, Pflege und die Schicksale der z.T. sehr kleinen Patienten erläutert.

Während das Koma dem Schlaf ähnelt und der Patient künstlich ernährt wird, handelt es sich beim Wachkoma um Schlaf- und Wachphasen, in denen der Patient die Augen öffnet und je nach Ansprache durch die Familie, das betreuende Personal oder durch die Krankengymnastik, die Logo- und/oder die Ergotherapie irgendwann eventuell erst nach Wochen und Monaten reagiert.

Langsam – sehr sehr langsam stellen sich Erfolge ein. Man geht davon aus, dass auch reaktionsunfähige Wachkomapatienten ein Bewusstsein haben und ihre Umwelt wahrnehmen, so die Leiterin. Die Angehörigen der Patienten werden auf eine harte Probe gestellt, denn klitzekleine Erfolge nach langer Zeit reihen sich an Stillstand oder auch Misserfolge.

Das Pflegeteam darf in dieser Zeit also tatsächlich nie den Mut verlieren und so zollen die Theresianer der liebevollen Arbeit oder dem Dienst am Nächsten von der Leiterin und ihrem Team uneingeschränkte Bewunderung. ‚Die Wachkomastation hat mich sehr bewegt, vor allem wie die Leiterin das meistert“ sagt Sc. Agnes.

Bei all diesen Informationen bleibt uns Gesunden nur der Dank an Gott, dass er uns bis zum heutigen Tage half, die Klippen des Lebens so glimpflich zu umschiffen.

Lust auf Snuffelen

Unter Snoezelen (sprich: "snuzelen") – eine von zwei Zivildienstleistenden in den Niederlanden 1978 zusammengestellte Phantasieschöpfung aus den beiden Wörtern „snuffelen“ (schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“ (dösen, schlummern) – versteht man den Aufenthalt in einem gemütlichen, angenehm warmen Raum, in dem man, bequem liegend oder sitzend, umgeben von leisen Klängen und Melodien, Lichteffekte betrachten kann. Der Raum kann von wohlriechenden Düften durchflutet sein, die schöne Erinnerungen wecken und zum Träumen animieren.
In Obernzell besteht so ein Snoezelen Raum mit Wasserbett, Lichteffekten und künstlichem Aquarium.


Abschied von „Kasimir“

Nach regem Gesprächsaustausch und Besuch des Bauernhofes mit Esel „Kasimir“, Pony „Lotte“ und Schweinen neigte sich der Tag dem Ende. Als Abschiedsgeschenk und Erinnerungsgeschenk erhielten die Theresianer ein Windlicht aus der Obernzeller Töpferei und ein handgearbeiteten Döschen mit Salz, Brot, 10 Cent und Gottes Segen.


„So etwas Schönes habe ich noch nie bekommen“

„Die Gastfreundschaft, Zeit für uns und Freundlichkeit“ beeindruckte Sr. Johanna-Bosco. „Das Engagement der Mitarbeiter war spürbar“
„Die freundliche, farbenfrohe Einrichtung der Wachkomastation“ sowie die Zusammenarbeit zwischen Ordensschwestern und weltlichem Personal faszinierte Sr. Regula
Anita Beer war erschüttert über die Schicksale der kleinen Patienten auf der Wachkomastation und ihr imponierte die Arbeit des Pflegepersonals. Besonders freute sie sich über das Abschiedsgeschenk. „So etwas Schönes habe ich noch nie bekommen“, „es erhält auch einen Ehrenplatz“.
Andrea Weiss: „Ich war sehr beeindruckt von beiden Häusern. Man merkt in jeder Ecke der Häuser die Liebe der Mitarbeiter zu ihrem Beruf. Die Arbeit der Kollegen auf der Wachkomastation hat meinen ganzen Respekt. Dort wird eine überaus gute und kompetente Arbeit geleistet. Sehr sympathisch war mir Schwester Clara. Das kleine Geschenk das sie uns gemacht hat fand ich wunderschön und hat mich enorm gefreut.“

Hilde Feile: „Wir hatten eine wunderschönen Tag, die Freundlichkeit von den Führungskräften wie auch von den Angestellten hat mich Beeindruckt.
Alle haben von einander Lobenswert gesprochen/geäußert. Das religiöse wird in der Klostergemeinschaft toll gelebt.
Die Wachkomastation hat mich sehr beeindruckt. Vor allem haben mit in beiden Häusern die vielen kleinen Ecken und Nischen zum sich kurz oder auch länger nieder zu lassen“

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