Ein besonderes Weihnachtsgeschenk oder „Margarete Steiff wäre stolz“ Theresianum Alten- und Pflegeheim

Pressemitteilung

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk oder
„Margarete Steiff wäre stolz“

Fürstenfeldbruck. 17.12.2013

Wenn in den Fluren des Theresianums weihnachtliche Stimmung herrscht, wenn Kerzen die Räume erhellen und die bekannten Melodien erklingen, dann kommt bei vielen die Erinnerung. An die Familie und an Freunde. An Geborgenheit, Lachen und an Geschenke. Und mit einem besonderen Geschenk zeigen die Bewohnerinnen Henriette Aneder, Anna Sabaka, Gerda Zenkert, Edith Lippert und Ilse Meier mit Ihrer Betreuungskraft Karin Jansen: Wir denken an Dich, du gehörst zu uns und bist nicht allein.

Seit fünf Wochen ist klar, an wen die Handarbeitsgruppe, die einmal die Woche für mehr als eine Stunde gemeinsam gebastelt hat, den kleinen Teddy überreichen will. Aber bislang kannten sich die Frauen nicht, von Lieselotte Lacher und ihrem nicht eben leichten Los haben sie nur gehört. Und so wird es eine erste, vorsichtige Annäherung. Lieselotte Lacher ist noch etwas verunsichert wegen der vielen Menschen, sie sich in ihrem Zimmer drängen. Aber ihre Augen leuchten. Das Geschenk ist angekommen bei der Frau, die sich selbst früher künstlerisch betätigt hat – sie nähte, strickte, malte und fertige Holzskulpturen.

Wie kam es zur Teddy-Herstellung?
In der sozialen Betreuung beschäftigt das Theresianum eigens geschulte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie tragen mit eigenen Angeboten dazu bei, dass das Alten- und Pflegeheim ein Wohn- und Lebensraum zum Wohlfühlen ist. Das Ziel ist es, die Bewohner im alltäglichen Ablauf zu aktivieren und zu betreuen, die persönlichen Kompetenzen zu erhalten und Orientierung und Sicherheit im Alltag zu vermitteln. Diese Betreuung unserer Bewohner wird als Einzel- oder Gruppenaktivität angeboten. Karin Jansen ist seit 2010 im Haus als Betreuungskraft für Bewohner mit eingeschränkter Alltagskompetenz (ca. 30 h/ Woche) beschäftigt.

In einer ihrer Bastelrunden ist Stefanie Romig (88). Entstanden ist die Idee auch erst mit der Bitte von Frau Romig nach Unterstützung bei der Plüschtier-Herstellung. Das Talent von Frau Jansen ist im Haus bekannt.

So entstand eine kleine Gruppe, die über 5 Wochen hinweg an der Teddy Herstellung arbeitete. Die Arbeitsschritte waren dabei:

  1. Den Schnitt auf Pappe aufkleben und die einzelnen Teile ausschneiden
  2. Die ausgeschnittenen Schnittteile auf den/die Stoffe auflegen und aufzeichnen
  3. Die einzelnen Teile ausschneiden
  4. Die Teile links auf links zusammennähen, Stopföffnung dabei offen lassen
  5. Alle Teile wenden
  6. Pappscheiben und Splinte einbauen
  7. Kopf, Arme und Beine mit Stopfwolle ausstopfen
  8. Stopföffnungen schließen
  9. Nase sticken
  10. Positionsaugen sticken
  11. Fertig

Die mit größte Herausforderung war das Einfädeln der Faden, erzählt Frau Edith Lippert (89). Die gebürtige Sächsin aus Bad Schlema hat bis heute ihre Handarbeitstasche aus Kindertagen. „Teddy“ hieß der Bär für Ihren Sohn Gernot, der diesen mit 1 ½ Jahren bekam. Zwar nicht selbstgemacht, dafür fast so groß wie der Sohn (siehe Bild).

Gernot Lippert mit 1,5 Jahren und Teddy in Oberschlema (Bad Schlema, Sachsen) 1952

Frau Ilse Meier (88) hat früher gestrickt und gestickt, Ihre Aufgabe war u.a. das Ausstopfen. Gestopft wird mit spezieller Füllwatte, die nicht verklumpt. „Vom Stopfen träumen wir ja Nachts noch“ sagt die Sächsin mit dem trockenen Humor. Durch ein Handicap am linken Arm hilft ihr dabei Anna Sabaka (85, seit 10 Monaten im Haus). Die Tochter eines Schneiders kommt gebürtig aus Hörbach und nähte schon immer gerne. Im Erwachsenenalter strickte sie in Heimarbeit für „Wolle Fischer“ Fürstenfeldbruck.

Manchmal ist die Motivation zur Teilnahme am Beschäftigungsprogramm auch nur der Name. „Heimarbeit“ wird der „Handarbeit“ vorgezogen, erzählt Karin Jansen. „Mutig muss man sein“. Die 43 jährige hat die Kreativität von ihrer Tante. Karin ist selbst seit 10 Jahren im Teddyclub Fürstenfeldbruck und hat bestimmt schon 50 Teddybären hergestellt. Einige davon brachte sie der Gruppe zur Motivation mit. Im Teddyclub FFB werden viele Bären hergestellt und vorwiegend an Kinder verschenkt.

Einen roten Schal für den Teddy strickte ganz allein, ohne Hilfe im Zimmer Frau Aneder (91). Von dieser Fleißarbeit wusste die Gruppe nichts. Die Stricknadeln gab’s von einer Pflegerin, die Wolle von einer Ordensschwester. Angehörige von Frau Aneder konnten es gar nicht glauben, da „Mama schon seit 40 Jahren keine Stricknadeln mehr in der Hand hatte“.

Auch für Gerda Zenkert (94) ist das die erste Teddyherstellung. Das Splinte einbauen war eine große Herausforderung, denn hier war neben Geschick auch noch Kraft gefragt. Aber mit Hilfe von Karin Jansen klappt der Einbau und die immer freundliche Frau Zenkert war ziemlich stolz.

Frau Romig, die Ideengeberin, stellte derweil einen eigenen Teddy für den Urenkel her.
„Hier im Theresianum ist immer was los“ erzählt sie beim Ausstopfen der Teddy-Arme. Vor dem Umzug ins Heim (ist seit Jan. 2013 im Haus) war ihre große Befürchtung, nichts zu tun zu haben. Das Gegenteil ist der Fall.

Natürlich sprach sich die Bastelgruppe im Haus herum und so war es auch nicht verwunderlich, dass am Tag der Fertigstellung viele Mitarbeiter und Angehörige bei den Bastlern vorbeischauten. Ein großes Lob kam von einer Therapeutin die meinte „das Margarte Steiff stolz auf die Gruppe wäre“.

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