In Form im Alter Theresianum Alten- und Pflegeheim

In Form im Alter

Ende der Studie „bestform.Sport kennt kein Alter“ im Alten- und Pflegeheim Theresianum

Das Theresianum hat an wissenschaftlichen Studie des Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TUM) teilgenommen, die darauf abzielte, ein Bewegungsprogramm für Senioreneinrichtungen zu entwickeln. Die Beisheim Stiftung unterstützt das Projekt „bestform. Sport kennt kein Alter“ ideell und finanziell. Zum gewünschten Fitnessraum kommt es aber nicht in der Einrichtung.

Die Studie der TUM erstreckte sich über ein Jahr. Der Projektstart wurde Corona-bedingt auf Anfang August 2021 verschoben und 10 Bewohnerinnen und Bewohner im Theresianum internistisch und sportmedizinisch durch erfahrene Ärzte untersucht. d.h. neben den Gesundheitscheck mussten Aufgaben gelöst werden und sportliche Leistungen erbracht werden, z.B. 4 m gehen oder Balanceübungen mit unterschiedlichen Fußstellungen, und das alles ohne Hilfsmittel!

Das Theresianum wurde in die sogenannte „Kontrollgruppe“ gelost, das bedeutet 3 Untersuchungen während des Projektzeitraums. 20 Senioreneinrichtungen in und um München haben an dieser Studie teilgenommen, 10 Einrichtungen in der Kontrollgruppe (wie das Theresianum), 10 Einrichtungen erhielten einen komplett eingerichteten Fitnessraum mit installierten seniorengerechten Fitnessgeräten zum Krafttraining.

„Natürlich waren wir etwas enttäuscht über das Losergebnis. Wir wären lieber in der Trainingsgruppe mit aktivem Krafttraining gelost worden“ erzählt Qualitätsmanagementbeauftragte Anita Beer, die die Studie im Theresianum begleitete.

„Auch, wenn erst die Ergebnisse ausgewertet werden müssen, wird sicherlich die exakte Wirksamkeit der einzelnen Übungen belegt werden“. 

„Der Erhalt von Mobilität und Selbständigkeit sind wesentliche Faktoren eines gelingenden Alterns. Durch regelmäßiges, gezieltes Training der Muskulatur kann jeder aktiv dazu beitragen, seine Gesundheit und Lebensqualität zu bewahren und Gebrechlichkeit sowie Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern“, ist auch die Meinung von  Geschäftsführer Armin Seefried.

Den Abschlusstermin Anfang September im Theresianum moderierte Dr. Monika Siegrist von der TUM. Anwesend waren dabei alle Studienteilnehmer/Innen und interessierte Angehörige sowie Vertreter der Einrichtung.

„Positive Effekte des Trainings erhalten Sie ein Leben lang“ erklärte Siegrist, mind. 2 x in der Woche ist ein Bewegungstraining nötig. Dabei sollten Sie Ausdauer in Form von Spazierengehen, Radfahren trainieren, die Koordination mit den bestehenden Angeboten der Einrichtung und das Krafttraining noch etablieren“.

„Sport ist als Medizin zu sehen, besonders im Alter“

Die Stiftung gibt den Einrichtungen Tipps zur Gestaltung von Fitnessräumen, die Anschaffungskosten sind aktuell aber nicht umsetzbar. Fördermittel stehen leider auch nicht zur Verfügung.

So werden die Bewohner/Innen im Theresianum weiterhin 3-4 mal in der Woche von den unterschiedlichen installierten Bewegungsangeboten profitieren.

Das Theresianum freute sich über die vielen motivierten Teilnehmer/innen und Teil dieses Studienprojektes gewesen sein zu können. Alle Teilnehmer/innen erhielten eine Urkunde und eine Rose zum Abschluss.

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