Seelsorge wird im Theresianum GROSS geschrieben Theresianum Alten- und Pflegeheim

Für die mitgehen

Seelsorge wird im Theresianum GROSS geschrieben

„Kranke besuchen, ihnen durch geistliche und leibliche Hilfe beistehen, ist gewiss eines der schönsten Werke der Barmherzigkeit.“ (Aus der 1. Regel unserer Stifterin Mutter Alfons Maria Eppinger)

Unsere 146 Bewohnerinnen und Bewohner werden liebevoll begleitet und gepflegt. Unabhängig von Konfession und Religion ermöglichen wir eine entsprechende Begleitung, auch für die Angehörigen und Betreuenden. Die für die Seelsorge Verantwortlichen
(Frau Dr. Marianne Habersetzer, Pastoralreferentin i. R. Pfarrer Ottmar Klein sowie Ingo Schurig (Evan. Seelsorge) pflegen ein gutes Miteinander mit der Leitung, den Pflegekräften und den Mitarbeitern. Auch sie können seelsorgliche Begleitung erfahren. Dankbar sind wir über die vielen ehrenamtlich Engagierten, die z.B. durch den sonntäglichen Hol- und Bringdienst den Bewohner die Teilnahme am Gottesdienst ermöglichen. Tagtäglich wird den Bewohnern in den ganz alltäglichen Bedürfnissen beigestanden, von der Ankunft im Theresianum, später wenn die Kräfte nachlassen und schließlich im Sterben. Niemand darf sich allein gelassen fühlen.
Eine große Herausforderung ist die immer größere Zahl von Personen, für die es zu Hause keine Perspektive mehr gibt: Demente Menschen im fortgeschrittenen Stadium, Schwerstpflegebedürftige, Palliativpatienten.
Seelsorge begleitet Menschen auf den letzten Etappen ihres Lebensweges. Seelsorge hört auf die Lebensgeschichte der Menschen, wenn sie versuchen, Lebensbilanz zu ziehen. Seelsorge ist mitsuchend, indem sie unterstützt, die ja eigene Spiritualität zu leben. Seelsorge hilft, das Leben mit dem Evangelium Jesu Christi in Verbindung zu bringen und den Sinn im Auf und Ab des Lebens zu finden.
Seelsorge sieht in der Einrichtung einen Ort der Verkündigung, lässt die Menschen im hohen Alter daran teilhaben und macht so die Kirche als Leib Christi sichtbar. Rituale, Gottesdienst und Sakramente helfen, im Alltag Gottes Nähe zu erfahren.

Aus unserem Konzept „Betreuung und Begleitung sterbender Bewohner“

Religiöse und seelsorgerische Begleitung

Der katholischen Ausrichtung unserer Einrichtung entsprechend messen wir der seelsorgerischen Begleitung unserer sterbenden Bewohner besondere Bedeutung bei.
Wir bieten sie vor allem mit Hilfe unserer Ordensschwestern und den Geistlichen beider Konfessionen an, drängen sie aber nicht auf. Die religiöse Begleitung nimmt auch die Angehörigen in den Blick.
Seelsorgerische Angebote können sein: Gebete, Psalmlesung, Liedverse, Beichte, Krankensalbung und –segnung, Rosenkranz, Krankenkommunion und anderes mehr.
Wenn irgend möglich, übernehmen unsere Ordensschwestern die Sitzwache am Bett des sterbenden Bewohners. Wenn ein Bewohner den Wunsch äußert allein zu sein bzw. in Ruhe gelassen zu werden wird dies ebenso wertgeschätzt.

Herr Müller, siehe auch „Ratschläge eines Sterbenden für seinen Begleiter“, separates Dokument, das wir in dieser Phase verteilen.

Umgebung

Der sterbende Bewohner bleibt in seiner vertrauten Umgebung. Bei einem Doppelzimmer sollte der Mitbewohner (mit seinem Einverständnis) in ein anderes Zimmer verlegt werden (außer bei Ehepaaren), z. B. das Verfügungszimmer.

Vernetzung mit der palliativen Betreuung in Fürstenfeldbruck

Unsere Einrichtung arbeitet mit dem SAPV – Team (SAPV = Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) des Krankenhaus Fürstenfeldbruck zusammen.

Das ambulante Palliativteam leistet Schwerstkranken und sterbenden Patienten umfassende Hilfe bei belastenden Krankheitssymptomen mit dem Ziel, die Lebensqualität zu verbessern und den Kranken ein würdevolles Leben, auf Wunsch auch bis zum Tod, in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen. SAPV kann vom Hausarzt verordnet werden.

Verabschiedung eines Bewohners

Der Verstorbene sollte nicht sofort nach Eintritt des Todes versorgt werden, sondern in Achtung der Persönlichkeit einige Zeit in Stille ruhen dürfen. Es werden die geäußerten Wünsche des Verstorbenen zwecks Kleidung und/oder religiöser Gebräuche beachtet.

An unserer Kapelle wird der Namen des Verstorbenen veröffentlicht um die Mitbewohner im Haus zu informieren.

Der Verstorbene wird in unserem Aussegnungsraum gebracht, dort können Angehörige, Mitbewohner und auch Mitarbeiter in einer Aussegnungsfeier von ihm Abschied nehmen.

Dabei spricht einer unserer Geistlichen oder eine Ordensschwester ein letztes Gebet und ein letztes Andenken an den Verstorbenen.

Es besteht die Möglichkeit in unserer Kapelle einen Trauergottesdienst zu feiern, ebenso wird versucht, dass eine Ordensschwester an der Beerdigung teilnimmt.

An Allerseelen (2. November) feiern wir in einem Gedenkgottesdienst das Andenken der Verstorbenen des vergangenen Jahres. Dazu werden alle Angehörige der Verstorbenen, alle Heimbewohner und auch Mitarbeiter eingeladen.


Text: Dr. Marianne Habersetzer, Anita Beer

Ratschläge eines Sterbenden für seinen Begleiter

  • Laß mich in den letzten Stunden meines Lebens nicht allein.
  • Bleibe bei mir, wenn mich Zorn, Angst, Traurigkeit und Verzweiflung heimsuchen und hilf mir, zum Frieden hindurchzugelangen.
  • Denk nicht, wenn du ratlos an meinem Bett sitzt, dass ich tot sei. Ich höre alles, was du sagst, auch wenn meine Augen gebrochen scheinen. Darum sage jetzt nicht irgendetwas, sondern das Richtige
  • Das Richtige wäre, mir etwas zu sagen, was es mir nicht schwerer, sondern leichter macht, mich zu trennen. So vieles, fast alles, ist jetzt nicht mehr wichtig.
  • Ich höre, obwohl ich schweigen muss und nun auch schweigen will. Halte meine Hand. Ich will es mit der Hand sagen. Wische mir den Schweiß von der Stirn. Streiche mir die Decke glatt. Wenn nur noch Zeichen sprechen können, so lass sie sprechen.
  • Dann wird auch das Wort zum Zeichen. Und ich wünsche mir, dass du beten kannst. Klage nicht an, es gibt keinen Grund. Sage Dank.
  • Du sollst von mir wissen, dass ich der Auferstehung näher bin als du selbst.
  • Lass mein Sterben dein Gewinn sein. Lebe dein Leben fortan etwas bewusster. Es wird schöner, reifer und tiefer, inniger und freudiger sein, als es zuvor war, vor meiner letzten Stunde, die meine erste ist.

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Leben und Wohnen im Alter GmbH St. Elisabeth

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