„Sehnsucht nach Gott“ Theresianum Alten- und Pflegeheim

Pressemitteilung

„Sehnsucht nach Gott“

Die Niederbronner Schwestern feierten im Alten- und Pflegeheim Theresianum den 200. Geburtstag ihrer Ordensgründerin. Die Schwestern sind heute weltweit im Einsatz.

Mit einem Dankgottesdienst und einem Tag der offenen Tür haben die Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Theresianum den 200. Geburtstag ihrer Ordensgründerin Mutter Alfons Maria Eppinger gefeiert.

Oberin Schwester Agnes konnte hierzu auch viele Gäste aus dem Orden und aus Kirche, Kommune und Politik begrüßen – unter anderem die ehemalige Generaloberin Schwester Lucella Maria und ehemalige Provinzoberin Schwester Marie Lioba sowie Oberbürgermeister Klaus Pleil. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Gerd Goller brachte als ein Zeichen des Dankes ein Rosenbäumchen zum Altar.

In Konzelebration mit Pfarrer Ottmar Klein und Pfarrer Claus Fiedler, sowie der Pastoralreferentin Dr. Marianne Habersetzer feierte Dekan Albert Bauernfeind den Festgottesdienst unter freiem Himmel im Garten des Theresianum. So konnten viele Bewohnerinnen und Bewohner entweder im Garten oder von den Balkonen aus teilnehmen. Die musikalische Umrahmung übernahm der Posaunenchor der Erlöserkirche Fürstenfeldbruck.

„Sie sah das Leid ihrer Umgebung“

Der Dekan dankte den Schwestern für ihren Eintritt in den Orden und für ihr segensreiches Wirken in Fürstenfeldbruck und den verschiedenen Ländern der Welt.

Er würdigte in seiner Predigt das große Gemeinschafts- und Lebenswerk der Ordensgründerin. Die Ordensgründung, war eine Antwort auf die soziale Not der damaligen Zeit. So hat Mutter Alfons Maria Eppinger das Leid ihrer Umgebung gesehen und zum Zweck, diesem Leiden entgegenzutreten, die Gemeinschaft gebildet. Mit ihren Schwestern ist sie in die Häuser gegangen, um dort die Not zu lindern. Dabei machte sie keinerlei Unterschiede und überwand so manche Grenze. Kennzeichnend für Mutter Alfons Maria Eppinger war ihre besondere Beziehung zu Jesus Christus, dem Gekreuzigten, und ihre Barmherzigkeit und Liebe zu den benachteiligten Menschen. „Mutter Alfons Maria Eppinger hat die Liebe gelebt, die ihren Grund in Gott hat, so der Spiritual, „und ist somit zum Segen für unzählige Menschen geworden.“

Für die Zukunft wünschte er den Schwestern und dem Orden stets Gottes Beistand.

Frau Dr. Habersetzer sagte am Ende des feierlichen Gottesdienstes: „ Möge der Geist und das Charisma auch in Zukunft lebendig bleiben, bei den Schwestern, bei den Kongregationen, bei ihren Einrichtungen und Dienstgemeinschaften und bei allen Menschen.“

4 Schwestern in Fürstenfeldbruck

Heute ist die Ordensgemeinschaft weltweit präsent, so auch in Afrika (Angola, Kamerun) in Indien und Südamerika (Argentinien). Die Schwestern sind tätig in der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege, in der Erziehungs- und Bildungsarbeit, im sozialen und pastoralen Dienst.

In Fürstenfeldbruck verrichten noch vier Schwestern Ihren ehrenamtlichen Dienst, besorgen Kleinigkeiten oder die Post, helfen beim Essen und stehen Sterbenden bei.

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